Javamoos im 25er

Irgendwie habe ich seitdem ich das 25er neu gemacht habe den Eindruck dass die Yellow Fire-Garnelen nicht mehr ganz so vermehrungsfreudig sind. Ich weiss nicht ob sie sich erst noch an die neue Umgebung gewöhnen müssen oder ob sie ihnen einfach nicht mehr gefällt.

Ich habe mal eine gute Hand voll Javamoos aus dem 240er genommen und reingegeben, vielleicht reichen die sich dadurch ergebenden Versteckmöglichkeiten um die YF zum Vermehren anzuregen.

Auf jeden Fall wird der Neuzugang sofort ausgiebig untersucht.

Umbau abgeschlossen

So, in zwei Stunden Arbeit habe ich beide Aufzuchtbecken geleert, zur hälfte mit Wasser aus dem 240er gefüllt und den Rest mit frischem Leitungswasser aufgefüllt. Deko ist wieder drin und ich habe zwei eiertragende Weibchen aus dem 240er umgesetzt. Um ein bisschen experimentieren zu können habe ich ein älteres Muttertier aus meinem Erstbesatz und ein junges Weibchen aus meiner eigenen Nachzucht ausgewählt. Mal schauen welches sich besser entwickelt.

Die Amano-Garnele, die „Algenfresser-Garnele“

Die Amano-Garnele wird ja häufig als „Algenfresser“ verkauft. Ich halte nach wie vor nichts davon Tiere als „Funktionstiere“ einzusetzen, aber den Effekt möchte ich doch mal zeigen.

Der Algenbestand in meinen beiden Aufzuchtbecken war nahezu identisch als ich im rechten Becken ca 25 vier Monate alte Amano-Garnelen eingesetzt habe. Zwei Wochen später sah das Becken so aus:

 

Das Aufzuchtbecken fasst insgesamt 112l, die beiden Hälften fassen bei aktuellem Wasserstand jeweils ca 45l.

Versuch abgebrochen

Im Aufzuchtbecken ist keine einzige Larve zu sehen. Ich denke ich werde den Versuch abbrechen und neu starten. Ein paar Tage lass ich das Salzwasser noch drin um sicher zu gehen, dann lasse ich es ab und tausche es gegen frisches Süsswasser aus.

Den Grund werde ich wohl nie erfahren, gefüttert habe ich mit Liquizell, genau wie beim ersten Versuch. Vielleicht habe ich zu spät das Wasser aufgesalzen, ich weiss nicht wirklich wann das Muttertier angefangen hat die Larven zu entlassen.

Ausbrecher im Aufzuchtbecken

Gerade habe ich mit leichtem Schrecken festgestellt dass eine der jungen Amanos, die ich ins Aufzuchtbecken gesetzt habe bis sie abgeholt werden, ausgebüxt und ins zweite Aufzuchtbecken gewandert ist, welches momentan Salzwasser enthält.

Ich weiss nicht wie lange sie da jetzt drin war, ich denke gestern waren noch alle im Süßwasser, aber ich hätte nicht gedacht dass den fertigen Garnelen das Salzwasser so wenig ausmacht.

Larven entlassen

Das Verbliebene Muttertier im Aufzuchtbecken hat wieder alle Larven entlassen. Diesmal sind es auf den ersten Blick ausreichend viele, so daß ich einen weiteren Aufzuchtversuch starten werde.

Das Muttertier ist bereits wieder in das 240l-Becken umgezogen, Deko ist ebenfalls entfernt und am Wochenende werde ich das Wasser aufsalzen.

Wann man eine Reuse nicht einsetzen sollte

Gestern habe ich mit Hilfe meiner selbstgebauten Reuse noch einige der Amano-Garnelen aus dem 160l-Becken herausgefangen. Einen Teil davon gebe ich noch ab, die restlichen sollen dann zu den anderen Amanos ins 240er wandern.

Leider musste ich heute morgen feststellen dass es keine gute Idee war die Reuse über Nacht im Becken zu lassen, als ich heute morgen hinein schaute habe ich darin 10 tote Amanos gefunden. Ich gehe mal davon aus dass sie an Sauerstoffmangel gestorben sind, in der Reuse findet ja keinerlei Wasseraustausch statt.

Im 25l-Becken mit den Yellow Fire-Garnelen ist es mehrfach gut gegangen, wieso es bei den Amanos schief gegangen ist weiss ich nicht. Vielleicht brauchen die YF weniger Sauerstoff? Sind ja auch ein gutes Stück kleiner.