Der Umzug geht weiter

Über das lange Wochenende hat sich einiges bei meinem 160l-Becken getan. Am Mittwoch Abend traf die nächste Welle an Fischen und Garnelen ein.

Dabei sind: eine aufgeregte Meute Dornaugen, die meine bereits vorhandene Gruppe verstärkt.

Eine kleine Gruppe Streifenschmerlen:

Ein einzelner Koi-Skalar. Hier noch ein bisschen mitgenommen von der langen Zugfahrt, hat er sich innerhalb weniger Tage wieder sehr gut erholt.

Und eine Gruppe Amano-Garnelen, von denen ebenfalls bereits einige im Becken sind. Die Neuankömmlinge wurden natürlich sofort begutachtet:

Ebenfalls von der Partie war ein männlicher Antennenwels, der aber in das 240er einzog, wo er quasi sofort anfing sich unter der zentralen Wurzel eine Höhle zu bauen. Ich bin ganz froh, dass er sich diese Stelle für seine Höhle ausgesucht hat, in seiner letzten Behausung waren seine Baukünste an eher ungünstigen Stellen und wurden recht schnell wieder zunichte gemacht. Hier ist kaum etwas davon zu sehen, hoffen wir mal dass der Herr Borstennase (abgeleitet vom englischen Wort „Bristlenose“ für den Antennenwels) zufrieden ist und es so bleibt.

Die Ancistrus-Dame die bisher im 240er verweilte musste dafür in das 160l-Becken umziehen, in dem sich das zweite Weibchen schon ein paar Wochen eingewöhnen konnte. Keiner von uns verspürt momentan Lust darauf hier eine Antennenwelszucht zu eröffnen, also bleibt es erst einmal bei der strikten Geschlechtertrennung.

Am Donnerstag ging es dann an die Umgestaltung. Auf dem ersten Foto kann man den Urwald erkennen, mit dem die Tiere erstmal konfrontiert waren. Die meisten dürften darüber gar nicht mal so unglücklich gewesen sein, nur für den armen Skalar (ab jetzt liebevoll „Plattfisch“ genannt) war nicht sonderlich viel Schwimmraum vorhanden. Das änderte sich schnell, innerhalb kurzer Zeit wurde ein radikaler Kahlschlag gemacht.

Auf der freigewordenen Fläche wurden verschiedene Cryptocoryne eingesetzt so wie die bereits vorhandenen Steine wieder so positioniert dass sie den Dornaugen und Garnelen als Versteck dienen können. Wir haben beide die Zeit verloren, aber nachdem wir fertig waren und sich der Nebel gelichtet hatte sah das Aquarium so aus:

Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Auf der linken Seite eine Menge Schwimmraum für den Skalar, die Rotkopfsalmler und die Guppys, auf der rechten Seite und im Hintergrund genügend Urwald für die Dornaugen und die Garnelen, um sich vor hungrigen Fischen verstecken zu können. Die Schmerlen wuseln überall herum und scheinen sich generell sehr wohl zu fühlen. Hier noch ein paar Detailaufnahmen:

Fast finde ich es schade dass das ganze nur eine vorrübergehende Lösung ist. In ein paar Wochen kommt ein größeres Becken, das das 160er ersetzt, dann werden alle Pflanzen und Tiere neu gemischt und auf die beiden großen Becken verteilt. Dabei werden wir versuchen die Arten thematisch ein wenig zu sortieren, ich bin schon gespannt was dabei heraus kommt. Zusammen mit dem Umbau soll dann auch noch ein weiterer Skalar einziehen, damit der arme Plattfisch nicht länger alleine sein muss. Passiert das zeitgleich mit dem Umzug in das andere Becken sollten sich Revierkämpfe der Skalare weitestgehend vermeiden lassen.

Veröffentlicht von

Gerald

Diplom-Informatiker (DH) in Darmstadt. Ich blogge über Entwicklung, Internet, mobile Geräte und Virtualisierung. Meine Beiträge gibt es auch bei Google+ und Facebook.

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